Treffpunkt in Perugia am 14., 15. und 16. Februar. Nobelpreisträger Giorgio Parisi und Maurizio Landini am Eröffnungstag dabei. Arbeitsprogramm und Veranstaltungen in Streaming.
„Erziehung zum Frieden“ ist unsere Art „Nein zum Krieg“ zu sagen, zu allen Kriegen. Ohne den Anspruch zu erheben, den Frieden zu „lehren“, sondern in der Absicht, zu bekräftigen, dass die Arbeit in den Bereichen der Bildung immer von „Aufbau“ und nicht von „Zerstörung“ inspiriert ist. Zuhören, Dialog und Zusammenarbeit sind die Grundlage für die Arbeit der Mitarbeiter*innen in Schulen, Universitäten, Akademien, Konservatorien, Forschungsinstituten und in der Berufsausbildung, wo Friedenserziehung seit jeher praktiziert wird. Eine Arbeit mit Vorbildcharakter, denn es ist möglich, Unterschiede und Gegensätze zwischen Nationen zu überwinden und zu verhindern, dass sie zu bewaffneten Konflikten eskalieren.
Dies ist also das Thema unseres 5. Nationalen Kongresses, der am 14., 15. und 16. Februar 2023 in Perugia im Hotel Giò stattfinden wird. Hier das Programm.
Am Vortag, Montag, dem 13. Februar, findet von 15.00 bis 18.00 Uhr in Rom die „internationale Sitzung“ mit Bildungsgewerkschaften aus ganz Europa zum Thema "Die Rolle der Arbeiter*innen der Bildung und Wissenschaft bei der Herbeiführung von Veränderungen" statt. Hier das Programm.
Die dem Kongress gewidmete Website (https://www.flcgil.it/ und https://congresso2023.flcgil.it/) wird mit Nachrichten, Fotos, Videos und Live-Übertragungen mit den Stimmen und Gesichtern der Teilnehmer*innen über den Verlauf des Kongresses informieren. Rund 500 Delegierte und Geladene werden die Kongressdebatte anheizen; mit ihnen werden sich Wissenschaftler*innen und angesehene Gäste während der drei Tage abwechseln, die mit der Wahl des Generalsekretärs/der Generalsekretärin enden werden.
Am Eröffnungstag werden wir nach dem Einwand von Francesco Sinopoli, dem Generalsekretär der FLC-GBW CGIL-AGB, die Ehre haben, der lectio magistralis von Giorgio Parisi beizuwohnen, dem Nobelpreisträger für Physik 2021 für seinen enormen Beitrag zum Wissen, insbesondere „für die Entdeckung der Wechselwirkung zwischen Unordnung und Fluktuationen in physikalischen Systemen, vom atomaren bis zum planetarischen Maßstab“. Unmittelbar danach wird der Generalsekretär der CGIL, Maurizio Landini, sprechen.
Am Mittwoch, den 15. Februar, werden wir mit dem runden Tisch „Frieden, Umwelt, Demokratie: die Rolle der Bildung und der sozialen Bewegungen“ auf das Thema zurückkommen, das unserem Kongress den Namen gibt. Wir werden mit Luciana Castellina, Journalistin und Schriftstellerin, Marco Tarquinio, Direktor von „Avvenire“, Fabiana Cruciani, Leiterin der Schule ITTS „A. Volta“ in Perugia, Bianca Chiesa, nationale Koordinatorin der UDS, Paolo Notarnicola, nationaler Koordinator des Netzwerks „Rete degli studenti medi“ und Francesco Sinopoli, Generalsekretär der FLC CGIL, darüber diskutieren. Die Journalistin Giorgia Rombolà wird die Veranstaltung koordinieren.
Am letzten Tag, Donnerstag, dem 16. Februar, wird Luisa Impastato, Präsidentin des Vereins „Casa Memoria“ und Nichte von Peppino Impastato, über die Rolle des Wissens und der Bildung im Kampf gegen die Mafia sprechen. Christian Ferrari, konföderierter Sekretär der CGIL, hat die Aufgabe, in den Schlussfolgerungen die Vorschläge, Anregungen und Hinweise zu sammeln, die während der drei Tage aufgetaucht sind, um in den kommenden Monaten den Horizont unserer gewerkschaftlichen Aktion zu erweitern.
Am Ende des Kongresses wird die nationale Generalversammlung einberufen, um den Generalsekretär der Kategorie zu wählen.